Man unterscheidet maschinelle und natürliche Rauchbehandlungsanlagen: Maschinelle MRWA-Anlagen führen die Brandgase über Ventilatoren ab. Bei natürlichen Rauchabzugsanlagen gelangen die Brandgase über Öffnungen (Dach- oder Wandöffnungen) oder Fenster gefahrlos ins Freie. Beiden Anlagentypen ist gemein, dass ohne nachströmende Luft keine wirksame Abführung der Schadgase erfolgt. Die Nachströmung kann über Öffnungen in den Außenwänden oder Ventilatoren realisiert werden. Hier ist es in der Regel erforderlich, die nachströmende Luft verwirbelungsarm (impulsarm), d.h. mit niedrigen Strömungsgeschwindigkeiten (< 1 m/s), einzuführen. Bei einer MRWA Anlage ist insbesondere darauf zu achten, dass der durch die Absaugung entstehende Unterdruck im Raum nicht zu hoch liegt und die Türöffnungskräfte (an den Fluchtwegen) einschließlich der Wirkung der Türschließer nicht den Grenzwert von 100N überschreiten.

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