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Dank der einzigartigen Modularität und der einfachen Konfigurierung kann die FMZ 5000 als reine Brandmeldezentrale eingesetzt werden, aber auch als Löschsteuerzentrale. Löschsteuerzentralen dienen dazu, eine Löschanlage permanent zu überwachen und im Brandfall unter Einhaltung aller Personensicherheits-relevanten Kriterien sicher anzusteuern. Mit der Mehrbereichs- Löschsteuerzentrale FMZ 5000 werden mehrere Bereiche überwacht und im Brandfall die anzusteuernde Löschanlage sicher ausgelöst.

Dank dem modularen Aufbau und der hohen Funktionalität kann die Löschsteuerzentrale flexibel und optimal auf die Anwendung konfiguriert werden. Die Löschsteuerzentrale FMZ 5000 findet vorwiegend Anwendung in industriellen Räumen und Einrichtungen aber auch bei Maschinen, Fördersystemen, EDV/IT- und ICT-Anlagen wie Daten- und Rechenzentren, Serverräume und Telekommunikationseinrichtungen.

Diese Räume werden in der Regel mit einer Trockenlöschanlage, auch Gaslöschanlagen genannt, geschützt. Zur Anwendung kommen unterschiedliche Löschgase wie Argon, Stickstoff, Kohlenstoffdioxyd CO2 oder Novec1230. In diesen Räumen kann sich Betriebspersonal für Unterhaltsarbeiten aufhalten. Deshalb ist es wichtig, dass die Löschsteuerzentrale vorgeschriebene Abläufe zum Schutz der Personen einhält, bevor die Löschanlage angesteuert wird und das Löschgas austritt.

Die Löschsteuerzentrale FMZ 5000 kann auch als reine stand-alone, vom VKF zugelassene, Brandmeldeanlage eingesetzt werden. Oft wird sie auch als Sprinklerüberwachungszentrale und als Löschsteuerzentrale für wasser- bzw. gasbasierende Löschanlagen eingebaut.

Die Löschsteuerzentrale FMZ 5000 kann auch im Verbund mit einer vor- bzw. übergelagerten Haus-Brandmeldeanlage, beispielsweise einer FMZ 5000 oder NF 3000 betreiben werden. Dabei übernimmt die Haus-Brandmeldeanlage die eigentliche Brandschutz-Überwachung und steuert im Ereignisfall auch eine allfällige Brandfallsteuerung an. Ein wichtiges Element einer Brandfallsteuerung kann auch die integrierte Löschsteuerzentrale zur Ansteuerung einer Löschanlage mit den löschanlagenspezifischen Funktionen sein.

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Die Löschsteuerzentrale FMZ 5000 stellt eine grosse Anzahl bereits vorgefertigter Ablauf-Konfigurationen für praktisch alle Standard-Anwendungen zur Verfügung. So stehen vorgefertigte, standardisierte Abläufe für beispielsweise eine Funkenlöschanlage zur Verfügung, genauso wie für eine Überwachung einer Werkzeugmaschine oder einer Löschanlagensteuerung. Dies erspart zeitaufwändiges programmieren und ermöglicht so eine sehr effiziente Installation und eine ebenso rasche Inbetriebnahme. Allfällige individuelle Anpassungen oder Erweiterungen der Funktionalität sowie logische Verknüpfungen von Ein- und Ausgangssignalen erfolgen mit dem grafischen Konfigurator-Tool. Dazu ist eine SPS-basierende Technologie (Speicher Programmierbare Steuerung) integriert. Die vorgefertigten Funktionsmodule können einfach mittels grafischer Oberfläche zusammengebaut werden. Änderungen von  Parametern, beispielsweise Anpassung einer Verzögerungszeit, sind einfach zu bewerkstelligen und erfordern keine Programmierkenntnisse. Dadurch sind eine Inbetriebnahme und entsprechende Änderungen in kurzer Zeit realisierbar. Hinzufügen von zusätzlichen Funktionen oder logischer Relaisverknüpfungen, wie sie beispielsweise bei Nutzungsänderungen oder Erweiterungen oft vorkommen, lassen sich per Maus-Klick einfach realisieren. Dies minimiert aufwändiges Programmieren und die Fehlersuche.

Die Löschsteuerzentrale FMZ 5000 ist für einen zu schützenden Bereich/Raum mit 6 Melder-Zonen ausgelegt. Diese sind, beispielsweise in einem Rechenzentrum, der Hohlboden mit den Stromzuleitungen und Datenkabeln, die abgehängte Decke mit weiteren elektrischen Installationen und der eigentliche Raum mit den 19“-Schränken. Jede dieser 6 Zonen wird durch eine Stich- oder Ringleitung erschlossen und kann bis zu 126 Melder betreiben was im Vollausbau XXX Melder ergibt. Die Melderleitungen sind auf Unterbruch und Kurzschluss überwacht. Im Eintretensfall wird eine entsprechende Störung signalisiert. Um eine Brandfrühesterkennung sicherzustellen kann ein sensitives Rauchansaugsystem angeschlossen werden. Die Auslösung im Brandfall erfolgt meistens durch eine 2 Melder-Abhängigkeit (Voralarm und Alarm). Die Löschsteuerzentrale ermöglicht den Anschluss von Handtastern, mit welchen ein Alarm auch manuell durch Betriebspersonal ausgelöst werden kann. Der Alarm wird optisch auf dem Panel der Löschsteuerzentrale angezeigt, ebenso auf dem beim Eingangsbereich montierten Warntransparent. Sirenen stellen eine akustische Warnung sicher. Im Alarmfall muss eine zeitliche Verzögerung eingehalten werden, damit Personen, welche sich im Raum befinden, diesen rechtzeitig verlassen können, bevor die Löschanlage auslöst. Ein eingebautes, programmierbares Verzögerungselement stellt dies sicher. Die Auslösung der Löschanlage erfolgt durch Ansteuern des auf der Druckflasche aufgebauten Magnetventils, welche dann das bevorratete Löschgas freigibt und so die Löschung einleitet.

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Die FMZ 5000 Löschsteuerzentrale ist für hohe Anforderungen an Sicherheit, Komplexität und Zuverlässigkeit ausgerichtet. Deshalb sind alle wichtigen Komponenten der Zentrale redundant aufgebaut.

Die FMZ 5000 Löschsteuerzentrale verfügt über alle Funktionen welche es braucht, um zuverlässig zu überwachen und Löschanlagen vorschriftskonform anzusteuern. Dies beinhaltet eine grosse Anzahl von Funktionen wie:

  • Einfacher Ausbau dank der modularen Bauweise
  • Verwenden der vorkonfigurierten Funktionsbausteinen
  • Anpassung durch grafisches Konfigurieren dank einfacher SPS-Technologie
  • Überwachung der Ringbus- und Stichleitungen auf Unterbruch und Kurzschluss
  • Anschluss von verschiedensten Meldertypen, auch für raue und robuste industrielle Anforderungen
  • Überwachung der Verdrahtung der Magnetventile auf Unterbruch und Kurzschluss
  • Anschluss von Handtastern zur Alarmauslösung
  • Anschluss von Sirenen, Indikatoren und Warntransparenten
  • Anschluss eines Stopp-Tasters zum Stoppen der eingeleiteten Ansteuerung der Löschanlage
  • Anschluss eines NOT-Stop-Tasters zum Abbrechen der eingeleiteten Ansteuerung der Löschanlage
  • Überwachung von Türkontakten und weiteren Signalen der Löschanlage
  • Ringförmig, redundant vernetzbar bis zu 32 weiteren FMZ 5000 Zentralen und Anzeige- und Bedienfelder

Die Löschsteuerzentrale FMZ 5000 wird je nach Einsatz in unterschiedlichen Gehäusen geliefert: vom einfachen Metallgehäuse für Wandmontage, über Einbauversion für beispielsweise Pultgehäuse bis hin zu 19“-Schrankeinbauten. Diese 19“-Gehäuse sind in verschiedenen Grössen lieferbar, für Gross-Zentralen, welche dann in 19“-Stehschränken eingebaut werden, bis maximal 40 HE (1 Höheneinheit = 1 ¾“) hoch.

Sie hat ein Bedienfeld mit Tasten und LED-Anzeigen, welche den Status aller angeschlossenen Elemente anzeigen. Einige Tasten sind fix vorgegeben, andere können auf die Anwendung bezogen frei konfiguriert und individuell beschriftet werden. Dies erhöht die Funktionalität und Flexibilität der FMZ 5000 erheblich. Die ganze Programmierung und Konfigurierung erfolgt für eine USB-Schnittstelle ab PC oder über das eingebaute, voll-grafikfähige LCD-Display.

Der eingebaute Ereignisspeicher registriert alle Vorkommnisse. Diese können zur Analyse bei Brandfällen auf einen PC ausgelesen oder mittels eingebautem Drucker ausgedruckt werden. Der Ereignisspeicher liefert zudem unterstützende Informationen bei Störungen und Wartungseinsätzen.

Die zwei eingebauten Akkumulatoren stellen im Falle eines kurzen Netzunterbruchs oder bei einem längeren Stromausfall eine Funktionsautonomie von 12 Stunden sicher. Die Verdrahtung, Installation und Inbetriebnahme der Löschsteuerzentrale FMZ 5000 erfolgt durch einfaches Konfigurieren.

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Die Löschsteuerzentralen FMZ 5000 werden für mehrere Löschbereiche angewendet. Dies sind in der Regel oft Räume und Anwendungen mit grösseren Ausmassen und komplexen Verknüpfungen, wie sie in vielen Anwendungen in der Industrien vorkommen. Die FMZ 5000 Löschsteuerzentralen können dank den zahlreichen Funktionen, dem modularen Aufbau und wegen der Vernetzbarkeit untereinander für viele mittlere bis grosse Applikationen konfiguriert und angewendet werden, beispielsweise als:

  • stand-alone Brandmeldezentrale mit verschiedensten Meldertypen
  • Löschsteuerzentrale für Gaslöschanlagen
  • Steuerzentrale für Sprühwasserlöschanlagen
  • Steuerzentrale für vorgesteuerte Sprinkleranlagen
  • Überwachungszentrale als Funkenlöschanlage für Förderanlagen
  • Logistikeinrichtungen und Werkzeugmaschinen
  • EDV/IT-Räume wie Daten- und Rechenzentren

Lassen Sie sich von einem MINIMAX-Fachspezialisten über Ihre Anwendung beraten. Wir finden die best-geeignete, vorschriftskonforme Konfiguration von Löschsteuerzentrale, Überwachungszonen, Meldern und Ablaufsteuerung der Löschanlage für Ihren zu schützenden Bereich. Dies umfasst auch eine Vernetzung sowie eine allfällige Integration in eine übergeordnete Brandfallsteuerung der Haus-Brandmeldeanlage.

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  • Mikroprozessorgesteuerte Brandmelderzentralegeprüft nach EN54-2/4 und EN12094
  • 19" Aufbau
  • Modular ausbaubares Zentralendesign (Snap In auf DIN Schine)
  • Nennspannung: 230V AC 50/60Hz
  • Netzteil: 24V DC - 3-15A
  • Maximal Akkumulatoren Kapazität: max. 2 x 110Ah
  • Betriebstemperatur: -5°C bis +40°C
  • Relative Luftfeuchtigkeit: 5 bis 95% (nicht kondensierend)
  • Masse:
    • Mod 4: Breite 475mm, Höhe 340mm, Tiefe 200mm
    • Mod 12: Breite 600mm, Höhe 604mm, Tiefe 225mm
    • Mod XL: 21-40HE Racks
  • Gewicht: 18-190kg
  • Schutzart: IP54
  • Farbe: grau
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